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Ausgewählte Fälle, bei denen wir Eigentümer von Wohn- und Gewerbeimmobilien begleitet haben.
Jede Entscheidung beginnt mit drei Fragen: Was ist das Ziel? Was würde ein Käufer sehen? Welche Optionen gibt es?
Die Entscheidung war wichtiger als das Inserat.
Wir stehen zwischen Ihrer Situation und den Erwartungen des Marktes — und entwickeln eine Strategie, die beide zusammenbringt.
Von der Erbengemeinschaft bis zum Gewerbe-Exit.
Eine Erbengemeinschaft mit einem Einfamilienhaus auf 1.200 m² Grundstück. Mehrere Erben, unterschiedliche Interessen. Andere Makler hatten bereits Bewertungen abgegeben.
Die anderen Makler hatten nur das Haus bewertet: 300.000 €. Verkaufen, Erlös teilen, fertig. Aber einer der Erben wollte das Haus eigentlich behalten – konnte die anderen aber nicht auszahlen.
Was klassische Makler gemacht haben:
Nur eine Option gezeigt: Haus verkaufen für 300.000 €, Erlös teilen.
Was wir gesehen haben:
Das Grundstück war 1.200 m² groß. Davon wurden nur 350 m² für das Haus genutzt. Was ist mit den restlichen 850 m²?
Der strategische Drehpunkt:
Wir haben ZWEI Szenarien bewertet:
• Szenario A: Alles verkaufen → 300.000 €
• Szenario B: Grundstück abtrennen → Haus behalten (320k Wert) + Grundstück separat verkaufen
Die Käufer-Perspektive:
850 m² Bauland? Mit unserem Partner (Vermesser) haben wir geprüft: Teilung möglich. Baurecht für EFH oder DHH vorhanden.
Grundstück abgetrennt und separat vermarktet. Einer der Erben behält das Haus. Die Gemeinschaft erhält 350.000 € aus dem Grundstücksverkauf.
Ergebnis: Haus bleibt in der Familie (Wert 320k). Gemeinschaft macht 350k Gewinn. Alle zufrieden.
Einordnung: Andere Makler sehen den Auftrag. Wir sehen das Potenzial.
Ein Mehrfamilienhaus mit 16 Einheiten in Mannheim. Voll vermietet, aber mit Problemen: Mietnomaden, Verwahrlosung im Außenbereich, Müll.
Erste Interessenten boten 1,5 Mio. € – und argumentierten mit der schlechten Mieterstruktur und dem Zustand. Der Eigentümer hatte das Gefühl, unter Wert zu verkaufen.
Was ein klassischer Makler gemacht hätte:
Status quo inserieren: "16 Einheiten, vermietet, Zustand: sanierungsbedürftig". Käufer sehen Probleme → Preis sinkt.
Was wir gesehen haben:
Die Probleme waren behebbar – in 3 Monaten. Mieterstruktur optimieren, Außenbereich aufräumen, neue Mietverträge. Das Objekt hatte Potenzial – aber es musste sichtbar gemacht werden.
Die Käufer-Perspektive:
Value-Add-Investoren suchen genau solche Objekte – aber sie wollen sehen, dass das Potenzial realistisch ist. Nicht "könnte", sondern "ist bereits begonnen".
3 Monate Optimierung:
Ergebnis: Verkauf für 1,8 Mio. €. 300.000 € über dem ersten Angebot.
Einordnung: Der Wert einer Immobilie ist nicht das, was sie heute bringt. Sondern das, was sie bringen kann. Wer das sichtbar macht, verkauft nicht unter Wert.
Eine Eigentumswohnung mit Renovierungsstau. Bad veraltet, Küche in die Jahre gekommen.
Käufer würden entweder massiv nachverhandeln – oder die Renovierungskosten vom Preis abziehen. Der Eigentümer fragte: Verkaufen oder renovieren?
Was ein klassischer Makler gesagt hätte:
"Verkaufen Sie so, wie es ist. Käufer können selbst renovieren." Ergebnis: Preis sinkt um 15-20k.
Was wir gerechnet haben:
Renovierungskosten: 10.000 € (Bad + Küchenzeile)
Mehrwert im Verkauf: 28.000 €
ROI: 2,8x → "Kleiner Hub, große Wirkung"
Die Käufer-Perspektive:
Erstbezug nach Renovierung ist psychologisch viel wertvoller als "muss renoviert werden". Käufer zahlen für Komfort.
Strategische Empfehlung: Renovierung VOR Verkauf in Auftrag geben. Nach Fertigstellung als "Erstbezug" vermarktet.
Ergebnis: Investment: 10.000 €. Mehrwert im Verkauf: 28.000 €. Netto: 18.000 € mehr.
Einordnung: Manchmal ist die beste Verkaufsstrategie, NICHT sofort zu verkaufen.
Ein Eigentümer wollte seine Gewerbe-Halle verkaufen. Produktion, Maschinen, alles da.
Ein klassischer Makler hätte nur die Halle bewertet. Maschinen? "Nicht unser Bereich."
Was ein klassischer Makler gemacht hätte:
Halle inserieren. Maschinen ignorieren oder separat verkaufen lassen.
Was wir gesehen haben:
Die Halle allein ist eine leere Box. Aber: Halle + Maschinen + GmbH = ein funktionierender Betrieb. Das ist für strategische Käufer viel wertvoller.
Die Käufer-Perspektive:
Betriebsübernehmer suchen "Plug & Play". Ein Käufer, der die Produktion weiterführen will, zahlt für das Gesamtpaket – nicht für leere Quadratmeter.
Paket geschnürt: Halle + Maschinen + GmbH. An strategische Käufer vermarktet, die den Betrieb weiterführen wollten.
Ergebnis: Mehrwert: 500.000 €.
Einordnung: Wir verkaufen keine Quadratmeter. Wir verkaufen Lösungen.
Ein Vermieter sollte für die Sparda Bank Rückbauten durchführen, nachdem die Bank gekündigt hatte. Erstes Angebot der Bank: 2.500 €.
Der Vermieter wollte uns eigentlich nur für die Neuvermietung beauftragen. Aber wir haben das Potenzial gesehen: Die Rückbaupflicht war verhandelbar.
Was ein klassischer Makler gemacht hätte:
"Okay, wir inserieren für die Neuvermietung." Die 2.500 € hätte der Vermieter akzeptiert oder gar nichts bekommen.
Was wir gesehen haben:
Rückbaupflichten sind Verhandlungssache. Die Bank will raus – und will keinen Streit. Wir haben die Mietverträge geprüft, eine Rückbaustrategie entwickelt und mit der Bank verhandelt.
Die Käufer-Perspektive (hier: Bank):
Die Bank will schnell und sauber raus. Wenn wir eine faire, gut dokumentierte Lösung anbieten, zahlt sie mehr als 2.500 €.
10,5 Stunden Arbeit:
Ergebnis: 9.000 € statt 2.500 €. Plus: Keine Betriebskostenabrechnung 2026 mehr nötig.
Einordnung: Andere sehen den Auftrag (Neuvermietung). Wir sehen das Gesamtbild – und holen 6.500 € mehr raus.
Jeder Fall ist anders. Wenn Sie vor einer Entscheidung stehen, sprechen wir darüber — ohne Verpflichtung.
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